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Gymnasium
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Die Schulfamilie wünscht schöne, erholsame und entspannte Sommerferien!

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Schüler und Schülerinnen gegen Stigmatisierung psychisch Kranker

Depressionen, Essstörungen, ADHS, …, die Liste psychischer Erkrankungen ist lang. Dennoch findet bis zum heutigen Tag eine Stigmatisierung der Betroffenen statt. Psychisch Kranke werden gemieden, das Thema totgeschwiegen und missachtet. Mit dem Motto „Schüler und Schülerinnen gegen die Stigmatisierung psychisch Kranker“ setzen wir aus dem P-Seminar Psychologie von Frau Trost-Erhardt uns zum Ziel, einen kleinen, innerschulischen Beitrag gegen ebenjene Ausgrenzung und Diskriminierung von Menschen, die an einer psychischen Krankheit leiden, zu leisten. Im Rahmen unseres Seminars bot uns das BASTA-Projekt[1] die Chance mit einer psychisch kranken Frau und zwei ihrer Begleiter in einer sogenannten Begegnungsstunde zu sprechen und ihr Fragen bezüglich ihres Lebens zu stellen. Die Frau leidet an paranoider Schizophrenie, und das schon seit ihrer Jugend. Sie erklärte uns, dass sie bereits als Kind und als Jugendliche depressiv war, irgendwann Stimmen hörte, die sich abfällig über sie äußerten, und Menschen sah, die gar nicht existierten. Hinzu kam der Umstand, dass ihr Umfeld nicht wusste, wie es auf die bittere Realität reagieren sollte: die einen schwiegen, die anderen wandten sich ab. „Ganz gesund ist niemand, und ganz krank ist auch keiner- dann ist man nämlich tot!“, so erklärte uns der anwesende Betreuer die Problematik psychischer Erkrankungen etwas lapidar und traf damit den Nagel auf den Kopf, denn psychische Krankheiten sind nicht messbar und können nicht bloß mit Worten beschrieben werden. Jeder Mensch ist anders und jeder Fall ist einzigartig. Und das Wichtigste: jeden kann es treffen. Deswegen ist es wichtig und letztendlich nötig, aktiv etwas gegen dieses Problem zu unternehmen.

Ilir Aliji, Q11

 

[1]  BASTA-Projekt (Bündnis für psychisch kranke Menschen; Deutschlandweite Anti-Stigma-Arbeit)