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Gymnasium
Tegernsee

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PZW-Tagung in Tegernsee

Das jährliche Treffen der Trainer und Schulkoordinatoren des Projekts fand im Herbst 2012 am Gymnasium Tegernsee statt. Hier gab der externe Referent Dipl. Psych. Thomas Ritthaler von der TU München in einem interaktiven Vortrag den Teilnehmern der Tagung Wissenswertes zum Thema „Versagensängste und Nervosität im Spannungsfeld Schule und Leistungssport“ für den Lehrer- und Traineralltag mit auf den Weg.

Leonhard Baur, Projektverantwortlicher seitens des Staatsministeriums für Unterricht und Kultus, lobte in seiner Präsentation der jährlich durchgeführten schulischen Evaluation die vorbildliche Zusammenarbeit zwischen den Partnerschulen und dem Wintersport und regte an, diese Zusammenarbeit ggf. durch zusätzliche sportliche Angebote in Kooperation mit den örtlichen Wintersportvereinen im Rahmen der schulischen Ganztagsbetreuung weiter zu vertiefen. Auch hinsichtlich der schulischen Leistungen der Nachwuchsathleten waren die Ergebnisse der Evaluation sehr positiv: „Die Ergebnisse der schulischen Evaluation zeigen eindrucksvoll, dass es an den Partnerschulen des Wintersports gelingt, durch verschiedene schulorganisatorische Maßnahmen und zielgerichteten Nachführunterricht die Doppelbelastung durch Schule und Sport zu kompensieren.“ Wolfgang Weißmüller, Projektverantwortlicher seitens der Sportverbände und Koordinator Leistungssport im Bayerischen Skiverband (BSV), berichtete in seinem Vortrag über eine durchgängige Schulsportkonzeption innerhalb des BSV. Er zeigte sich zudem sichtlich zufrieden mit der Entwicklung im Projekt: „Durch eine konsequente Überprüfung der sportlichen Eignung sichern wir die Qualität im Projekt und sorgen dafür, dass die Förderung auch den größten Talenten zugute kommt.“ Um die Qualität des erfolgreichen Projektes zu erhöhen, wurde am Nachmittag in zwei Workshops an einer Weiterentwicklung gearbeitet. So wurde in der Arbeitsgruppe „Sport“, bestehend aus Sportlehrern und Stützpunkttrainern, beispielsweise der Sporteignungstest überarbeitet. Dieser dient als Aufnahmekriterium für Schüler in die fünfte Klasse. Die Arbeitsgruppe „Schule“ diskutierte intensiv über eine weitere Verbesserung der schulischen Fördermöglichkeiten der Wintersporttalente insbesondere durch eine Ausweitung der online-basierten Nachführmaßnahmen und Hilfssysteme für Wintersporttalente mit hohen wettkampfbedingten schulischen Fehlzeiten.