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Sie brauchen noch ein Geschenk? Der Leseclub hat tolle Buchtipps, mit denen Sie auf jeden Fall Freude verschenken!

Lokal, bayrisch und witzig: „Wolfsschlucht“ von Andreas Föhr

Kommissar Wallner klärt im Raum Miesbach Mordfälle auf, begleitet vom korrupten, aber gutartig schlauen Polizist Kreuthner. Nach einer regenreichen Nacht wird die Leiche des Bestattungsunternehmers Scheffel in seinem weggeschwemmten Leichenwagen in der Mangfall gefunden. Parallel wird eine junge Frau namens Bianca entführt und kurz darauf ihr Auto, von einem Maibaum aufgespießt, in der Wolfsschlucht gefunden. Im Laufe der Ermittlungen stellt sich heraus, dass beide Fälle auf seltsame Weise miteinander zu tun haben…

Der sechste Band der Krimireihe des Kabarettisten Andreas Föhr ist nicht nur in seiner humorvollen und lebensnahen Art besonders, sondern vor allem für Ortskundige des Landkreises Miesbach unglaublich nett zu lesen. Denn neben der Handlung werden auch die Orte beschrieben und namentlich genannt, an denen sie sich abspielt. Der Wiedererkennungseffekt sorgt für ausgezeichnete Unterhaltung.

„Wolfsschlucht“ von Andreas Föhr, Knaur Verlag 2015, ab 14 Jahren

Drei Frauen, drei Leben, drei Kontinente: „Der Zopf“ von Laetitia Colombani

Smita kommt aus Indien, Giulia aus Sizilien und Sarah aus Kanada. Smita flüchtet mit ihrer Tochter in der Hoffnung auf ein besseres Leben. Giulia muss die Firma ihres Vaters vor dem Ruin retten, und Sarah erkrankt an Krebs. Vereint werden diese drei Schicksale durch ein starkes Symbol: einen Zopf. Ohne das gegenseitige Wissen voneinander verweben sich ihre Geschichten für immer. Der Zopf spielt dabei eine zentrale Rolle.

In dem Buch werden drei sehr bewegende Geschichten geschildert. Es wird auf die erschreckenden Lebensbedingungen der Frauen in Indien aufmerksam gemacht, der kulturelle Druck auf Sizilien und die verheerenden Auswirkungen einer Krebserkrankung geschildert. Es ist bewundernswert, wie die drei Frauen an den Herausforderungen noch weiter wachsen und stärker werden.

„Der Zopf“ von Laetitia Colombani, cbj 2017, ab 16 Jahren

Tierisch lustig: „Ich wär so gern ein Pinguin“ von Paola Mastrocola

 Das Ehepaar Ente und Wolf führt ein ganz normales Leben, bis die Ente drei Eier legt. Daraufhin bittet der Wolf seine Frau, das Brüten für sie übernehmen zu dürfen. Nach langem Zögern stimmt die Ente zu und begibt sich auf eine abenteuerliche Reise. Ihr Ziel ist, etwas zu lernen, mit dem sie ihre Kinder einmal beeindrucken kann. Währenddessen geht der Wolf mit einem alten Igel eine innige Freundschaft ein.

Die moderne Fabel regt mit all ihren verschiedenen Charakteren, die alle ihr Päckchen zu tragen haben, dazu an, typische Sichtweisen in Frage zu stellten und über die Protagonisten zu philosophieren. Die unterschiedlichen Schicksale und Lebensweisen stimmen nachdenklich und machen bewusst, wie wichtig es ist, anderen offen, verständnisvoll und tolerant zu begegnen.

„Ich wär so gern ein Pinguin“ von Paola Mastrocola, cbj 2008, ab 16 Jahren

Entspannte Lektüre für Fantasy-Fans: „Emma, der Faun und das vergessene Buch“

Emma ist die Tochter des Direktors. Im Internat findet sie in der Schulbibliothek eine Art Schulchronik, welche sie beginnt fortzuführen. Schnell erkennt sie, dass alles, was man hineinschreibt, wahr wird. So will Emma den Schultag optimal gestalten, doch alles kommt anders, als geplant, wodurch sie sich und ihre Freunde in große Gefahr bringt. Auch die vorherigen Buchbesitzer haben so einiges an Chaos angerichtet. Vor ein paar Jahren ist ein Mädchen namens Gina, auch sie ist einmal Besitzerin des mysteriösen Buches gewesen, spurlos vom Internat verschwunden. Kann dieser Fall nun aufgeklärt werden?

Diese Low-Fantasy-Geschichte eignet sich hervorragend, um Farbe in den monotonen Alltag zu bringen. Es lässt sich leicht lesen und ist das perfekte Buch zum Entspannen.

„Emma, der Faun und das vergessene Buch“ von Mechthild Gläser, Loewe 2017, ab 12 Jahren

Verschwörerisch, bedrohlich und geheimnisvoll: „Blackwood – Briefe an mich“

Ge lebt in Wien, hat gerade erst ihre Mutter verloren und wird deswegen nach Irland zu ihrer bislang unbekannten Tante geschickt. Als ob sie mit dem Tod ihrer Mutter nicht schon genug zu verarbeiten hätte, warten in dem merkwürdigen Dorf Blackwood noch mehr Hindernisse, die sie bewältigen muss. Bei all dem steht sie mit ihrem Zukunfts-Ich über den alten Schreibtisch ihrer Mutter in Verbindung. Sie kann Briefe an ihr älteres Ich schicken, das ihr auch Briefe zurückschickt und so hilft, die schwere Zeit zu überstehen. Aber jede Magie hat ihren Preis, wie sie schmerzlich herausfinden muss.

Ein schönes Herbstbuch, perfekt, um währenddessen ein heißes Getränk zu schlürfen und sich in die Geschichte ziehen zu lassen. 

„Blackwood – Briefe an mich“ von Britta Sabbag, FJB 2019, ab 14 Jahren

Ein ergreifender Roman über die Wunder dieser Welt: „Lichter auf dem Meer“ von Miquel Reina

Eines Morgens findet sich das Ehepaar Grapes samt ihrem Haus mitten auf dem weiten Meer wieder. Die beiden hätten an diesem Tag das Haus aus Sicherheitsgründen räumen und in ein Altersheim umziehen sollen. Doch bei einem Gewitter in dieser Nacht löste sich ihr Haus von der Klippe und stürzte ins Meer. Harold und Mary Grapes treiben aufs Meer hinaus und für die beiden beginnt eine abenteuerliche Reise, zu entfernten Orten und zu sich selbst.

Eine unglaubliche, fantastische Geschichte, die alle Wunder dieser Welt zum Vorschein bringt, den Glauben an das Leben stärkt und zeigt, dass es für Träume nie zu spät ist. Poetisch und wortgewandt schildert Miguel Reina die Reise des Ehepaar Grapes und alle ihre Facetten: von ergreifender Freude bis hin zu existenzieller Angst.

„Lichter auf dem Meer“ von Miquel Reina, Penguin Verlag 2016, ab 14 Jahren

Witzige Anleitung zu mehr Gelassenheit: „Am Arsch vorbei geht auch ein Weg“ von Alexandra Reinwarth

In amüsantem Stil werden verschiedene Situationen geschildert, die man sich am Allerwertesten vorbeigehen lassen sollte. Der Leser wird dabei an die Hand genommen und kleinschrittig durch alle möglichen Themengebiete geführt. In kleinen Übungen kann man das Gelesene dann gleich versuchen anzuwenden. Man lernt, Experte in den einzelnen Bereichen zu werden, und zwar ohne sich dabei in einen selbstsüchtigen Idioten zu verwandeln.

Durch den humorvollen Stil werden wichtige Themen spielerisch und lustig präsentiert. Mit ausführlichen Erklärungen und präzisen Beispielen aus dem Alltag ist es dem Leser möglich, die Ratschläge nachzuvollziehen. Dabei zaubert einem das Buch oft ein Lächeln ins Gesicht. 

„Am Arsch vorbei geht auch ein Weg“ von Alexandra Reinwarth, mvg 2016

So macht Chemie richtig Spaß: „Komisch, alles chemisch!“

Ein ganzer Tag in Mais Leben wird mit Chemie erklärt, und heraus kommt dieses Buch! Hier werden Fragen wie 'Ist Sitzen das neue Rauchen?' oder 'Wann sollte man seinen Handyakku am besten laden?' wissenschaftlich beantwortet.

Dabei erklärt sie ebenso sachlich wie auch humorvoll und verständlich. 

Der folgende Satz ist das epische Ende eines Buches über Chemie, das es vorher noch nie gegeben hat:

„Auf mehr Leidenschaft für Sachlichkeit!', wiederholen wir, unsere Weingläser klirren aneinander, und wie die Atome zusammenstoßen, beginnen sie zu schwingen, die Schallwellen schlagen aus, schieben die Luft wabernd durch den Raum, und die Moleküle tanzen uns in den Ohren.

Durch kleine Illustrationen und alltägliche Beispiele bringt die Autorin ihren Lesern die Chemie in einer persönlichen und bildlichen Art näher.

„Komisch, alles chemisch!“ von Dr. Mai Thi Nguyen-Kim, DROEMER 2019, ab 16 Jahren