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Gymnasium
Tegernsee

Schlossplatz 1c
83684 Tegernsee
Telefon: 08022/70420
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Aktuelle Meldungen

Die Schulfamilie wünscht schöne, erholsame und entspannte Sommerferien!

Veranstaltungen

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Datum : Mittwoch, 1. August 2018
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Datum : Donnerstag, 2. August 2018
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Datum : Dienstag, 28. August 2018
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Datum : Mittwoch, 29. August 2018
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Datum : Donnerstag, 30. August 2018
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Datum : Freitag, 31. August 2018

Der evangelische Religionsunterricht hat im Fächerkanon der Schule die Aufgabe, der Kommunikation der Schülerinnen und Schüler mit der christlichen Tradition in der gegenwärtigen Welt zu dienen. Mit dem Religionsunterricht nimmt die Kirche Bildungsverantwortung in der pluralen Gesellschaft am Ort der Schule wahr. Sie tut dies in konfessioneller Deutlichkeit und ökumenischer Offenheit. Aus dieser Aufgabe ergeben sich folgende Ziele:

  • Der Religionsunterricht informiert und orientiert über die christliche Tradition, über die Kirche in Geschichte und Gegenwart, über Fragen der Ökumene und des interreligiösen Dialogs sowie über philosophische und außerchristliche Deutungen von Mensch und Welt.
  • Der Religionsunterricht bringt Fragen und Herausforderungen unserer Zeit zur Sprache.
  • Der Religionsunterricht fördert die Selbständigkeit und führt hin zu einem vor Gott verantwortlichen achtsamen Umgang mit Mensch und Welt. Er bietet im Rahmen der schulischen Möglichkeiten Lebenshilfe und Begleitung an. Dazu gehört auch, im Leben der Schule Raum zu schaffen für Innehalten und Feiern, für Gebet und Gottesdienst. Der Religionsunterricht unterstützt von seinem christlichen Menschenbild her soziales und kommunikatives Lernen; er fördert Toleranz und Empathie.
  • Der Religionsunterricht bringt die biblische Botschaft nicht nur als historisch Gegebenes zur Sprache, sondern will zugleich offen sein für die persönliche Anrede Gottes an den Menschen. Er will Wege zum Glauben eröffnen.

Beitrag des Faches zur Bildung im Gymnasium

Der evangelische Religionsunterricht teilt mit anderen Fächern das Anliegen gymnasialer Bildung, dass aus Kindern und Jugendlichen mündige Erwachsene werden, die fähig sind, sich selbst einzuschätzen, ein Studium bzw. eine anspruchsvolle Ausbildung erfolgreich zu absolvieren, Bindungen einzugehen und Verantwortung in der Gesellschaft zu übernehmen. Der Religionsunterricht bringt dabei die religiöse Perspektive zur Geltung. Er begleitet Schülerinnen und Schüler über einen langen Entwicklungszeitraum vom Kindes- bis zum Erwachsenenalter auf dem Wege zur Mündigkeit im Bereich der Religion und befähigt sie, ihr Grundrecht auf Religionsfreiheit in reflektierter Weise wahrzunehmen.

Indem der evangelische Religionsunterricht Schülerinnen und Schüler dazu anleitet, religiös bedeutsame Phänomene wahrzunehmen, und sie dazu anregt, religiöse Motive und Elemente in der (Alltags-)Kultur zu identifizieren und mit ihnen kritisch umzugehen, trägt er zur ästhetischen Bildung bei.

Er gibt Kindern und Jugendlichen Raum, Lebens- und Sinnfragen und die Frage nach Gott zu thematisieren, zu reflektieren und immer wieder neu zu klären. Dabei konfrontiert er auch mit Ambivalenzen und Widersprüchen sowie mit Fragen, die nicht abschließend zu beantworten sind.

Im Religionsunterricht können Schülerinnen und Schüler eigene Standpunkte erproben und zugleich lernen, respektvoll, dialogbereit und in Anerkennung des Fremden mit anderen Positionen, Lebensstilen und Weltdeutungen umzugehen. Sie werden angeleitet und ermutigt, sich selbst und die eigene Rolle in der Gemeinschaft bewusst wahrzunehmen, ethische Herausforderungen im eigenen Leben, in der Gesellschaft und in der globalen Weltgemeinschaft zu identifizieren und zu beurteilen und so am öffentlichen Diskurs über religiöse, weltanschauliche und ethische Fragestellungen teilzunehmen und die Gesellschaft entsprechend mitzugestalten.

(aus: Leitlinien der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern für den evangelischen Religionsunterricht in Bayern)

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